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Die internationalen Rohölpreise sind zu Wochenbeginn spürbar gefallen. Auslöser waren neue US-Sanktionen gegen Iran. Mit der Kampagne „Operation Economic Outcast“ verschärfen die USA den Druck auf den iranischen Ölhandel und drohen auch ausländischen Unternehmen mit Sanktionen, wenn sie weiterhin Geschäfte mit Teheran betreiben. Trotz der verschärften Maßnahmen reagierten die Ölmärkte überraschend gelassen. Händler gehen derzeit davon aus, dass die Sanktionen die tatsächlich verfügbaren Ölmengen kurzfristig nur begrenzt beeinflussen. Insbesondere Chinas Rolle als wichtigster Abnehmer iranischen Öls bleibt vorerst weitgehend unangetastet. Ein wichtiger Unsicherheitsfaktor bleibt jedoch die Straße von Hormus. Über die Meerenge wird ein erheblicher Teil des weltweiten Öltransports abgewickelt. Sollte sich die Lage dort erneut verschärfen oder der Schiffsverkehr weiter eingeschränkt werden, könnten die Rohölpreise schnell wieder steigen.
Auch die für den deutschen Heizölmarkt wichtigen Gasölnotierungen haben zuletzt nachgegeben. Dadurch erhalten die Heizölpreise vorerst Unterstützung von den internationalen Märkten.
Für Heizölkunden ergibt sich aktuell ein gemischtes Bild: Der jüngste Preisrückgang spricht kurzfristig für eine Entspannung. Gleichzeitig bleiben die geopolitischen Risiken hoch. Die weitere Entwicklung der US-Sanktionen und die Situation in der Straße von Hormus dürften daher in den kommenden Tagen die Richtung an den Öl- und Heizölmärkten vorgeben.
| Bereich | Schlusskurs 23.08.2026 |
Schlusskurs 24.08.2026 |
Startkurs heute 25.08.2026 |
Veränderung zum Vortag |
Tendenz 25.08.2026 |
|---|---|---|---|---|---|
| Heizölpreis (Euro/100L) 3.000 L. Standardqualität |
145,31 | 147,84 | 141,39 | -4,4 % | ![]() |
| Rohölsorte Brent (US-Dollar/Barrel) |
94,23 | 92,41 | 92,13 | -0,3 % | ![]() |
| Wechselkurs (Euro/US-Dollar) |
1,1678 | 1,1669 | 1,1655 | -0,1 % | ![]() |


sli









